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KI in der Medizin Symposium 2026

Wir freuen uns sehr, Sie zum „KI in der Medizin“ Symposium am 16. und 17. Januar 2026 in Homburg einzuladen. Zwei inhaltlich dichte Tage erwarten Sie, an denen Expert:innen aus Wissenschaft...

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CONAD

Die cranielle MRT-Untersuchung ist ein Standardverfahren zur Abklärung neurologischer Erkrankungen. Die cMRT kann mit Hilfe vieler Sequenzen (z.B. T1-, T2- oder Diffusion) Information über das Hirngewebe geben. Da die Sequenzen zeitaufwändig sind, werden nicht alle durchgeführt, sondern auf die spezielle Fragestellung (z.B. Ischämie, Tumor, Demenz) abgestimmt. Aneurysmata werden selten in den Standard-MRT-Sequenzen entdeckt, sondern fast nur in speziellen Gefäßdarstellungen wie der Time-of-Flight-Angiographie (TOF). Sie dauert 5-12 min.
und wird bei Patienten mit vaskulären Fragestellungen durchgeführt. Sehr viele Aneurysmen in cMRT werden ohne TOF nicht entdeckt. Eine Sequenz, die bei jeder cMRT durchgeführt wird, ist die T2-Wichtung.

Die Idee von  CONAD ist, automatisch bei JEDER MRT eine KI-basierte Suche nach vorhandenen und bisher unauffälligen Aneurysmata der T2-Sequenzen durchzuführen. Findet die KI ein Aneurysma, kann ein Radiologe den Verdacht prüfen und bei Bedarf eine zusätzliche TOF ergänzen. 

Die Herausforderung aus KI-Sicht ist die Detektion in den T2-Sequenzen Scans ohne Hilfe des zusätzlichen Gefäßkontrastes einer Angiographiesequenz. Ein weiterer Punkt ist die anisotrope Auflösung der MRT-Scans, die in z-Richtung viermal so groß wie in x- und y-Richtung ist. Speziell angepasste 3D Deep Learning Verfahren müssen daher entwickelt und eingesetzt werden, um die Aneurysmen im MRT-Scan zu detektieren.

Projektdaten

Projektlaufzeit: 
24 Monate

Projektleitung:

  • Universität des Saarlandes
  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH