HEALTH.AI

KI in der Medizin Symposium 2027

Wir freuen uns, Sie zur dritten Ausgabe unseres interdisziplinären Symposiums einzuladen, das sich ganz der Künstlichen Intelligenz in der Medizin widmet. Erleben Sie am 29. und 30. Januar 2027 aktuelle...

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Challenge: DEMKAPPS1 – Rekrutierung von Studienteilnehmer:innen über Hausärzt:innen

Ausgangslage / Das F&E Projekt

Mit dem weltweiten demografischen Wandel steigt die Zahl der Demenzerkrankungen drastisch an. Der effektivste Weg, die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten und das Pflegesystem zu entlasten, ist die frühzeitige Erkennung und Verzögerung der Krankheit. Die wichtigste Anlaufstelle für Menschen mit ersten, oft noch rein subjektiven Gedächtnisproblemen sind die Hausärzt:innen.

Das Projekt: Das Projekt DEMKAPPS-1 hat einen KI-gestützten Telefonanruf zur Demenz-Früherkennung entwickelt. Um die Machbarkeit dieses Tools zu testen, ist eine klinische Studie unerlässlich. Die Idee: Hausärzt:innen identifizieren Patient:innen in einem möglichen Frühstadium und rekrutieren diese für die Durchführung des Telefonanrufs.

Nutzer:innen-Journey

Die Hausärztin klappert einen Termin nach dem anderen ab. Eigentlich wollte sie heute endlich die liegengebliebenen Laborbefunde durchgehen, aber gerade jetzt ist das Wartezimmer brechend voll. Seit die Praxis nebenan geschlossen hat, hat sich der Andrang verdoppelt. Zwischen Grippenimpfung und Wiederholungsrezept klingelt das Telefon: DEMKAPPS-1, eine Studie zur Demenzfrüherkennung, sucht Hausarztpraxen, die Patient:innen dafür gewinnen. „Sorry, dafür habe ich wirklich keine Zeit.”

Dabei findet sie das Thema eigentlich wichtig, sie hat selbst schon bei dem einen oder der anderen Patientin gemerkt, wie tatterig sie wirken Aber Demenz ist nun wirklich nicht ihr Fachgebiet, und noch eine Studie klingt nach noch mehr Aufklärungsgesprächen, noch mehr Formularen – Zeit, die sie schlicht nicht hat.

Die Studienkoordinatorin lässt nicht locker: Ihr Part sei minimal, sie muss nur kurz erwähnen, dass Patient:innen an einem kurzen Telefonat mit einem KI-Agenten teilnehmen können. Aus der Art, wie geantwortet, was gesagt und wie gesprochen wird, erkennt das System Muster, die auf eine beginnende Demenz hindeuten können – ganz ohne dass sie selbst testen oder bewerten muss. Genau diese Klarheit hat hier gefehlt , nun könnte sie Abhilfe bekommen und das ohne zusätzlichen Aufwand. 

 

Beschreibung der Challenge

Challengetitel: Rekrutierung von Studienteilnehmer:innen über Hausärzt:innen  

Challengegebende Einrichtung: ki elements GmbH

F&E-Projekt: DEMKAPPS1

Aktuelles Problem: Die Durchführung der Studie scheitert derzeit an einem massiven Flaschenhals: Es ist kaum möglich, Hausärzt:innen für die Patient:innenrekrutierung zu bewegen. Wie viele andere Forschungsprojekte steht auch DEMKAPPS-1 vor folgenden Hürden:

  • Fehlende Ressourcen: Chronisch überfüllte Terminkalender und enormer Zeitdruck im Praxisalltag.
  • Strukturelle Barrieren: Schlechte Erreichbarkeit der Praxen und starre, schwer veränderbare Praxisprozesse.
  • Fachliche Unsicherheit: Ärzt:innen geben an, Patient:innen im Frühstadium gar nicht erst zu erkennen, da es im Praxisalltag keine Symptome gibt.

Die Herausforderung: Entwickeln Sie ein praxisnahes und zielgruppenorientiertes Maßnahmenkonzept, um die Rekrutierung von Patient:innen  (ggf. im Frühstadium einer Demenz) über Hausärzt:innen erfolgreich zu gestalten.

Leitfrage(n)

  1. Wie können Hausärzt:innen motiviert werden, aktiv Patient:innen anzusprechen?
  2. Wie können Studienteilnehmer:innen motiviert werden, mitzumachen und auch ihre/-n Ärztin/Arzt anzusprechen? 
  3. Welche Wege, welche Argumente, welche Verfahren sollten ausgetestet werden, um mehr und diversere Menschen in dieser Studie abzubilden?   

Materialliste 

  • Info-Material als Präsentation zur Informierung über Frühstadium, Verlauf der Demenz, Relevanz der Früherkennung 
  • Grafik “Rekrutierungs-Funnel”: Anzahl der Ärzt:innen die angesprochen wurden → teilnehmende Patient:innen 
  • Liste an Gründen, die Ärzt:innen für Nicht-Teilnahme genannt haben und Maßnahmen, die im Projekt ergriffen wurden

Ablauf des Health Hack Saar 2026

FREITAG, 06.11.

Themenfindung & Teamaufbau

09:00 Uhr: Registrierung & Willkommenskaffee

09:30 Uhr: Einführung in das Event

10:00 Uhr: Präsentation der Challenges & Brainstorming

12:30 Uhr: Mittagspause

13:00 Uhr: Team-Building & Ideen-Validierung

16:00 Uhr: Präsentation der Zwischenergebnisse: Wo stehen die Teams am Ende des ersten Tages?

(17:00 – 21:00 Uhr: Let’s Hack! Freie Arbeitsphase)

SAMSTAG, 07.11.

Entwicklung & Präsentation

10:00 Uhr: Morgencafé & Einführung in den Tag

10:30 Uhr:  Intensivphase Prototyping 

12:30 Uhr: Mittagspause

13:00 Uhr: Finalisierung des Projekts & Vorbereitung der Projektpräsentation

14:45 Uhr: Präsentation vor der Jury

16:30 Uhr: Preisverleihung

17:30 Uhr: Ende der Veranstaltung

FAQs

Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, bei der Teams gemeinsam an kreativen Lösungen für konkrete Herausforderungen arbeiten – mit Fokus auf innovative technische oder nicht-technische Ideen. Dabei stehen Teamarbeit, Experimente und das schnelle Umsetzen von Konzepten im Vordergrund, unterstützt durch Mentor:innen und Expert:innen. Am Ende präsentieren die Teams ihre Ergebnisse vor einer Jury, wobei nicht nur der Sieg, sondern auch das Lernen und Netzwerken im Mittelpunkt stehen.

Nein! Du kannst zwar nicht programmieren, kennst dich aber im medizinischen/therapeutischen/pflegerischen Kontext gut aus, bist ein Genie im logischen Denken, hast Kommunikationstalent, bringst Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen in ein produktives Gespräch zusammen, zeichnest gerne und skizzierst den Plan oder bist ein Verkaufsass? Ein Hackathon lebt von der Diversität der Hintergrund- und Fachexpertise – sei dabei und bring dich ein!

Der Hackathon lebt von Interdisziplinarität – Teams sollten sich demnach so zusammenstellen, dass aus allen notwendigen Bereichen Personen dabei sind. Bring dich und deine Neugierde mit und das ist ausreichend! 

Die Teams stellen sich nach einer gemeinsamen Brainstorming-Session am Freitag zusammen. Du arbeitest dann in dem Team, in das du dich selbst einbringen möchtest. Außerdem: Mentor:innen besuchen Euch in den Arbeitsphasen und unterstützen, wo sie können.

Ja, es ist sinnvoll, an beiden Tagen dabei zu sein. Gute Ideen kommen manchmal innerhalb von Sekunden, aber die Ausarbeitung braucht ihre Zeit. Wir bieten dir einen gemütlichen Rahmen mit toller Arbeitsatmosphäre, um mit Menschen gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Am zweiten Tag wird vor der Jury gepitcht und es gibt einen Preis zu gewinnen. Es lohnt sich also, die Zeit zu investieren und dran zu bleiben! 

Ihr organisiert euch in den Teams selbst und plant eure Arbeitsphasen selbst. Wenn ihr Pausen braucht, nehmt sie euch. Vergesst dabei aber nicht ab und zu aufs Programm zu schauen, damit ihr nichts verpasst! Rund um die Halle4 kann man gut spazieren und die Halle4 ist groß genug, um sich auch hier und dort eine stille Ecke zu suchen.

Nein – es sei denn, darin denkst du auch tagsüber besser! Der Hackathon findet in zwei Tagessprints statt – am Freitagabend um 21 Uhr läuten wir die Ruhephase ein. Ab 10 Uhr am Samstag könnt ihr dann frisch gestärkt in euren Teams weiterarbeiten. 

Die Teilnahme ist kostenlos! Essen und Trinken werden gestellt. Lediglich ein besonderes Getränk an der Bar mit Milchschaum musst du dir selbst zahlen! Um Anmeldung bitten wir bis zum 28. Oktober.

Ja, bring mit, was du zum Denken, Skizzieren, Coden, Notieren oder Recherchieren brauchst. Vor Ort wird es Moderationskoffer mit Stiften und Papier geben sowie eine gute Internetverbindung. Ansonsten bring gerne das Arbeitsmaterial mit, das du benötigst! 

Die Challengegeber:innen bringen selbst Literatur, Daten und Materialien zu ihrer Challenge mit.

Nein, darum kümmern wir uns! Es gibt am Freitagmittag, Freitagabend und Samstagmittag ein gemeinsames warmes vegetarisches Essen. Dazu stellen wir Snacks wie Obst und Kekse sowie Getränke durchgängig zur Verfügung. 

Der Health Hack Saar findet in der Halle4 (Halbergstraße 4, 66121 Saarbrücken). statt. Man kommt am Besten mit der Saarbahn (Haltestelle Uhlandstraße), mit dem Bus (105, 152, 154, Egon-Reinert-Straße), mit dem Fahrrad (Fahrradstellplätze vor der Tür) oder zu Fuß! Autoparkplätze stehen nur sehr begrenzt zur Verfügung.

Wenn ihr unbedingt mit dem PKW kommen möchtet, findet ihr vor Ort ein paar wenige Parkplätze – hier gilt allerdings “wer zuerst kommt, der:die parkt zuerst”. In der Halbergstraße finden sich weitere Parkplätze. 

Na klar! Damit wir allerdings genug Essen für alle haben (und auch, damit wir einen Überblick behalten), bitten wir um eine Anmeldung über diesen Link: https://eveeno.com/healthhacksaar2026.

Es wird einen Kriterienkatalog geben, den die Jury als Stütze nehmen wird. Es ist wichtig, dass die Idee eine realistische Umsetzbarkeit hat, dass sie einen gesellschaftlichen Mehrwert eindeutig nachweisen kann und dass das Team zusammenhält, um die eigene Idee nach vorne zu bringen. Am allerwichtigsten ist aber der Spaß bei der Sache! 

Das verraten wir natürlich noch nicht ganz. Aber Lob und Ehre wird es auf jeden Fall geben.

Am Tag begleiten Euch Mentor:innen aus zahlreichen Fachbereichen – sie alle sind an der Schnittstelle zu einer Fortführung eures Projekts. Ihr könnt die Chance nutzen und mit ihnen ins Gespräch kommen, um eure Prototypen im Nachgang einen Schritt weiter zu bringen.

House of Transfer – starke Partnerschaft für Innovation und Transfer

saaris führt die gemeinsame Veranstaltung im Rahmen seines Projekts House of Transfer durch. Das House of Transfer (HoT) ist eine gemeinsame saarländische Initiative von saaris, FITT und Triathlon, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes. Ziel ist es, Unternehmen und Forschung enger miteinander zu vernetzen und Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen.

Transfer bedeutet dabei weit mehr als die reine Weitergabe von Wissen. Eine gute Idee entfaltet ihren eigentlichen Wert erst dann, wenn sie in die Anwendung gelangt und Wirkung erzeugt. Saaris bewegt sich an der Schnittstelle zum Markt, zu den Unternehmen, zu industriellen Wertschöpfungsketten und zur regionalen Transformation. Viele Organisationen decken lediglich einzelne Abschnitte dieser Transferkette ab. saaris übernimmt im House of Transfer deshalb die Rolle des Transfer-Enablers und stellt Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Akteuren und Phasen des Innovationsprozesses her.

Dazu gehört die Vernetzung von Menschen und Organisationen, die sich ohne entsprechende Formate vermutlich nie begegnet wären. Darüber hinaus unterstützt saaris bei der „Übersetzung“ zwischen den unterschiedlichen Perspektiven und Sprachen von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Gleichzeitig werden Potenziale aktiviert, Kooperationen gefördert und die spätere Skalierung von Innovationen und Projekten begleitet. Dazu gehören auch die Übertragung, Verbreitung und langfristige Verstetigung erfolgreicher Lösungsansätze.

Mit dem House of Transfer und den beteiligten Partnern wird so eine zentrale Infrastruktur für Zusammenarbeit, Vernetzung und Innovation aufgebaut. Wissen, Kompetenzen und Ressourcen sollen wirksam zusammengeführt werden, um Innovationen schneller in die Praxis zu überführen und nachhaltige Transformation zu ermöglichen.

House of Transfer – starke Partnerschaft für Innovation und Transfer: saaris führt die gemeinsame Veranstaltung im Rahmen seines Projekts House of Transfer durch. Das House of Transfer (HoT) ist eine gemeinsame saarländische Initiative von saaris, FITT und Triathlon, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes. Ziel ist es, Unternehmen und Forschung enger miteinander zu vernetzen und Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen.

Der Health Hack Saar 2026 ist Teil des Health.AI Hubs, gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Programms “Wir! Wandel durch Innovation in der Region”, in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsagentur saaris – saarland innovation und standort GmbH im Rahmen der Transferinitiative House of Transfer. Die Veranstaltung wird umgesetzt mit der freundlichen Unterstützung der Halle4 powered by we start spaces, des European Digital Innovation Hub Saarland, der IKK Südwest und der Meta-Level Software AG. Wir bedanken uns bei allen Partnern für die Zusammenarbeit und Unterstützung in der Konzeption und Umsetzung des Health Hack Saar 2026!