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MoReEye

Die Erstellung von Operationsberichten stellt eine erhebliche Belastung für Ärztinnen und Ärzte im ohnehin eng getakteten Klinikalltag der Augenchirurgie dar. Durch Termindruck werden Operationsberichte oft mehrere Stunden oder gar Tage nach den Operationen erstellt, was zudem die Möglichkeit von Fehlern durch Erinnerungslücken stark erhöht.

Das Ziel von MoReEye ist, durch eine hochgradig automatisierte Erzeugung von Operationsberichten die Belastung des Klinikpersonals zu reduzieren und fehlerhaften Berichten vorzubeugen. Über eine automatische Analyse des routinemäßig aufgenommenen Operationsvideos werden die relevanten Informationen extrahiert und über eine Textgenerierungskomponente in Fließtext gebracht. Operateurinnen und Operateure haben die Möglichkeit, diesen Text zu kontrollieren und bei Bedarf zu korrigieren. Das System erkennt dabei Fehler, Inkonsistenzen und Auslassungen.
Neben der Reduktion des Arbeitsaufwandes, schnellerer Verfügbarkeit und Qualitätserhöhung der Dokumente, erlaubt solch ein System auch eine bessere Integration internationaler Kollegen in die Routineabläufe.

Projektdaten

Projektlaufzeit: 
24 Monate

 

Projektleitung:

  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH
  • MARIS Healthcare GmbH
  • Augenklinik Sulzbach