Wir freuen uns sehr, Sie zum „KI in der Medizin“ Symposium am 16. und 17. Januar 2026 in Homburg einzuladen. Zwei inhaltlich dichte Tage erwarten Sie, an denen Expert:innen aus Wissenschaft...
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Innovationen für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem
Health Hack Saar 2025 – bring deine Ideen ein!
Am 10. und 11. Oktober 2025 verwandeln wir die Halle 4 in Saarbrücken in einen Ort für Ideen, Prototypen und Visionen für die Zukunft der Gesundheit. Du musst kein Profi im Programmieren sein, um mitzumachen! Wir suchen Menschen mit Ideen, Herausforderungen und Lust am Tüfteln:
- Ärzt:innen, Pfleger:innen und Praktiker:innen, die Herausforderungen aus dem Berufsalltag oder der eigenen Gesundheitsversorgung mitbringen
- Informatiker:innen, Data Scientists und Entwickler:innen, die smarte Lösungen bauen wollen
- Designer:innen, Studierende, Forschende und kreative Köpfe, die mit Kommunikationsstärke, Visualiserungskompetenz und UX-Design am Start sind
In interdisziplinären Teams entwickelt ihr Prototypen für reale Herausforderungen: von KI-gestützter Versorgung über digitale Gesundheitsdatenräume bis hin zu zirkulären MedTech-Lösungen und geschlechtssensibler Medizin.
Ziel des Health Hack Saar 2025 ist es, im Rahmen eines zweitägigen Hackathons die Entwicklung innovativer technologiebasierter Lösungen für Herausforderungen im Gesundheitswesen zu fördern. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für alle interessierten Akteur:innen aus Praxis, Technologie und Forschung.
Mach mit, wenn aus Visionen Prototypen werden!
Anmeldung hier: https://eveeno.com/healthhacksaar2025
Eckdaten
Wann:
10.10. | 9-17:30 Uhr (open work bis 21 Uhr)
UND
11.10. | 10-17:30 Uhr
Wo:
Halle4,
Halbergstraße 4,
66121 Saarbrücken
Kontakt:
info@health-ai.de
Challenges
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Geschlechtsspezifische Medikation in der Kinder - und Jugendmedizin
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Wege zur Nutzung klinischer Daten in der Forschung
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ReUse@Home – Digitale Rückführung von Hilfsmitteln aus Privathaushalten
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Geschlechtssensible Ernährung
Challengegeber:in:
PD Dr. Nasenien Nourkami-Tutdibi
Kliniken für Kinder - und Jugendmedizin, Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie
Challenge: Geschlechtersensible Medikation in der Kinder- und Jugendheilkunde – Dein Code für eine effektivere Behandlung
Wusstest Du, dass Medikamente bei Kindern und Jugendlichen fast immer „geschlechtsneutral“ dosiert werden – obwohl Jungen und Mädchen ganz unterschiedlich auf Wirkstoffe reagieren können? Medikamente für Kinder und Jugendliche werden nämlich in der Regel basierend auf dem Alter und dem Körpergewicht dosiert. Studien, die genderspezifische Unterschiede in der Wirkung von Medikamenten erforschen, sind in dieser Altersgruppe selten. Die meisten vorhandenen Daten stammen von Erwachsenen und können nicht einfach auf Kinder und Jugendliche übertragen werden, da sich ihr Stoffwechsel, ihre Organfunktionen und ihre Hormonspiegel ständig verändern. Enzyme, Hormone, Körperzusammensetzung – all das verändert sich im Wachstum, und oft auf ganz verschiedene Weise. Trotzdem fehlt es an fundierten Daten dazu, wie sich die Wirkung von Medikamenten bei Mädchen und Jungen unterscheidet – mit den Folgen: vermeidbare Nebenwirkungen, unpassende Dosierung, mangelnde Wirksamkeit.
Beim Health Hack Saar suchen wir clevere Ideen und smarte Tools, die helfen, genderspezifische Unterschiede in der Medikamentenwirkung bei Kindern und Jugendlichen systematisch zu erfassen, zu analysieren oder sogar vorherzusagen. Ob durch smarte Algorithmen, intuitive Anwendungen oder veränderte Kommunikationsstrategien – Dein Beitrag kann eine echte Wirkung haben.
Das Ziel? Den Weg zu einer personalisierten, sicheren und wirksamen Pädiatrie ebnen – und ein massives Versorgungsdefizit angehen.
Bereit, Medizin ein Stück klüger zu machen? Dann nimm die Challenge an!
Challengegeber:in:
Ph.D. Holger Stenzhorn & Dr. Regina Fischer
Universität des Saarlandes, Medizinische Fakultät, Datenintegrationszentrum (DIZ)
Challenge: Patient:innendaten clever nutzen – Dein Plan, für einen guten Flow
Daten aus der klinischen Routinenversorgung sind ein Schatz für die biomedizinische Forschung – aber: rechtlich sensibel, technisch komplex und organisatorisch oft ein Alptraum.
Finde Lösungen, wie Patient:innendaten sicher, rechtskonform und praxisnah für die Forschung nutzbar gemacht werden können. Welche Daten braucht man wirklich? Wie kommt man dran? Und wie verarbeitet man sie richtig?
Ein Beispiel: Ein Forschungsteam möchte herausfinden, ob bestimmte Laborwerte frühe Hinweise auf seltene Erkrankungen geben – doch ohne Zugriff auf strukturierte Routinedaten aus verschiedenen Kliniken bleibt das nur Theorie.
(Entwickle z.B. ein interaktives Datenanfrage-Tool, das Forscher:innen hilft, exakt die benötigten Datenfelder zu definieren, automatisiert prüft, ob diese im vorhandenen Datenbestand enthalten sind, und direkt Hinweise zu Datenschutz, Pseudonymisierung und Ansprechpartner:innen liefert. So wird der Zugang planbar – und datenschutzkonform.)
Entwickle in dieser Challenge Tools, Konzepte oder Prozesse, die Hürden abbauen und dabei Datenschutz, Fairness und Umsetzbarkeit mitdenken.
Warum das wichtig ist: Gute Forschung braucht gute Daten – und smarte Wege, sie auch nutzen zu dürfen.
Los geht's - mach Forschung datenstark!
Challengegeber:in:
Heike Ziegler-Braun
saaris GmbH
Challenge: Nachhaltige Nutzung von medizinischen Hilfsmitteln
In vielen deutschen Haushalten liegen medizinische Hilfsmittel wie Rollatoren, Gehhilfen oder spezielle Pflegeprodukte ungenutzt herum – im Keller, im Abstellraum oder landen sogar im Sperrmüll. Oftmals sind diese Hilfsmittel von Krankenkassen gestellt und müssen nach Gebrauch zurückgegeben werden, oder sie wurden privat erworben und bleiben im Besitz der Nutzer:innen, obwohl sie nicht mehr benötigt werden. Doch was passiert mit diesen Hilfsmitteln, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Und wie können sie sinnvoll weiterverwendet oder nachhaltig verwertet werden?
Besonders nach dem Tod eines Pflegebedürftigen wissen Angehörige oft nicht, was mit den Hilfsmitteln geschehen soll. Der demografische Wandel führt zu einer steigenden Zahl an Hilfsmittelverordnungen, während gleichzeitig innovative Hilfsmittel die Kosten erhöhen. In Krisengebieten gibt es zudem oft Versorgungsengpässe.
Die Herausforderung: Findet einen innovativen und praktischen Ansatz, um den Prozess der Rückgabe, Weitergabe oder nachhaltigen Verwertung von medizinischen Hilfsmitteln zu optimieren. Entwickelt eine digitale Lösung, die den Nutzer:innen hilft, ihre Hilfsmittel auf einfache und transparente Weise zu verwalten. Denkt dabei auch an die sozialen und ökologischen Auswirkungen eurer Lösung!
Wir machen uns auf die Beine - mit Hilfsmitteln und für Hilfsmittel!
Challengegeber:innen:
PD Dr. Nasenien Nourkami-Tutdibi & Sibylle Eisinger (pädiatrische Diätassistentin VDD, Ernährungstherapie bei Mukoviszidose, Diabetesberaterin DDG)
Kliniken für Kinder - und Jugendmedizin, Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie
Challenge: Geschlechtersensible Ernährung für Kinder und Jugendliche – Deine Idee für gesünderes Aufwachsen
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – und funktionieren auch nicht mit geschlechtsneutralen Durchschnittswerten. Trotzdem werden Ernährungsrichtlinien für Heranwachsende oft genau so gemacht: pauschal, altersbasiert, ohne die feinen, aber entscheidenden Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen wirklich mitzudenken.
Dabei ist klar: Der Stoffwechsel von Jungen und Mädchen unterscheidet sich schon früh – noch bevor die Pubertät richtig losgeht. Während Jungs häufig einen höheren Energiebedarf durch ihren schnelleren Muskelzuwachs haben, brauchen Mädchen unter anderem mehr Eisen wegen ihrer Menstruation und sind stärker durch gesellschaftliche Schönheitsideale von Essstörungen gefährdet. Diese Unterschiede wirken sich nicht nur auf das Essverhalten, sondern langfristig auch auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus.
Das Problem? Es fehlen präzise, gendersensible Empfehlungen, die kindliche Entwicklung, psychosoziale Faktoren und individuelle Bedürfnisse wirklich berücksichtigen.
Gesucht werden kreative Lösungen, smarte Tools oder datenbasierte Konzepte, die Ernährung von Kindern und Jugendlichen personalisierter, geschlechtersensibler und alltagsnaher machen. Denkbar sind z. B. digitale Anwendungen, die alters- und geschlechtsspezifische Bedarfe visualisieren, Feedback geben oder Prävention und Beratung besser unterstützen.
Gesunde Ernährung in der Kindheit ist der Schlüssel – für starke Knochen, gesunde Gehirne und ein gutes Körpergefühl.
Mach mit – deine Idee kann einen gewichtigen Unterschied machen!
Ablauf
FREITAG, 10.10.
Themenfindung & Teamaufbau
09:00 Uhr: Registrierung & Willkommenskaffee
09:30 Uhr: Einführung in das Event & Impulsvortrag
10:15 Uhr: Präsentation der Challenges & Brainstorming
12:30 Uhr: Mittagspause
13:00 Uhr: Team-Building & Ideen-Validierung
16:00 Uhr: Präsentation der Zwischenergebnisse : Wo stehen die Teams am Ende des ersten Tages?
(17:00 – 21:00 Uhr: Let’s Hack! Freie Arbeitsphase)
SAMSTAG, 11.10.
Entwicklung & Präsentation
10:00 Uhr: Morgencafé & Einführung in den Tag
10:30 – 12:30 Uhr: Intensivphase: Prototyping
12:30 Uhr: Mittagspause
13:00 Uhr: Finalisierung des Projekts & Vorbereitung der Projektpräsentation
14:45 Uhr: Präsentation vor der Jury
16:30 Uhr: Preisverleihung
17:30 Uhr: Ende der Veranstaltung
FAQs
Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, bei der Teams gemeinsam an kreativen Lösungen für konkrete Herausforderungen arbeiten – mit Fokus auf innovative technische oder nicht-technische Ideen. Dabei stehen Teamarbeit, Experimente und das schnelle Umsetzen von Konzepten im Vordergrund, unterstützt durch Mentor:innen und Expert:innen. Am Ende präsentieren die Teams ihre Ergebnisse vor einer Jury, wobei nicht nur der Sieg, sondern auch das Lernen und Netzwerken im Mittelpunkt stehen.
Nein! Du kannst nicht programmieren, kennst dich aber im medizinischen Kontext gut aus, bist ein Genie im logischen Denken, hast Kommunikationstalent, bringst Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen in ein produktives Gespräch zusammen, zeichnest gerne und skizzierst den Plan, oder bist ein Verkaufsass? Ein Hackathon lebt von der Diversität der Hintergrund- und Fachexpertise – sei dabei und bring dich ein!
Der Hackathon lebt von Interdisziplinarität – Teams sollten sich demnach so zusammenstellen, dass aus allen notwendigen Bereichen Personen dabei sind. Bring dich und deine Neugierde mit und das ist ausreichend!
Die Teams stellen sich nach einer gemeinsamen Brainstorming-Session am Freitag zusammen. Du arbeitest dann in dem Team, in das du dich selbst einbringen möchtest. Außerdem: Mentor:innen besuchen Euch in den Arbeitsphasen und unterstützen, wo sie können.
Ja, es ist sinnvoll, an beiden Tagen dabei zu sein. Gute Ideen kommen manchmal innerhalb von Sekunden, aber die Ausarbeitung braucht ihre Zeit. Wir bieten dir einen gemütlichen Rahmen mit toller Arbeitsatmosphäre, um mit Menschen gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Am zweiten Tag wird vor der Jury gepitcht und es gibt einen Preis zu gewinnen. Es lohnt sich also, die Zeit zu investieren und dran zu bleiben!
Ihr organisiert euch in den Teams selbst und plant eure Arbeitsphasen selbst. Wenn ihr Pausen braucht, nehmt sie euch. Vergesst dabei aber nicht ab und zu aufs Programm zu schauen, damit ihr nichts verpasst! Rund um die Halle4 kann man gut spazieren und die Halle4 ist groß genug, um sich auch hier und dort eine stille Ecke zu suchen.
Nein – es sei denn, darin denkst du auch tagsüber besser! Der Hackathon findet in zwei Tagessprints statt – am Freitagabend um 21 Uhr läuten wir die Ruhephase ein. Ab 10 Uhr am Samstag könnt ihr dann frisch gestärkt in euren Teams weiterarbeiten.
Die Teilnahme ist kostenlos! Essen und Trinken werden gestellt. Lediglich ein besonderes Getränk an der Bar mit Milchschaum musst du dir selbst zahlen! Um Anmeldung bitten wir bis zum 01. Oktober.
Ja, bring mit, was du zum Denken, Skizzieren, Coden, Notieren oder Recherchieren brauchst. Vor Ort wird es Moderationskoffer mit Stiften und Papier geben sowie eine gute Internetverbindung. Ansonsten bring gerne das Arbeitsmaterial mit, das du benötigst!
Die Challengegeber:innen bringen selbst Literatur, Daten und Materialien zu ihrer Challenge mit. Wenn ihr an dem Tag noch Lizenzen für die Erstellung eures Prototyps braucht, meldet das direkt bei unserem Team, damit wir schnell reagieren können!
Nein, darum kümmern wir uns! Es gibt am Freitagmittag, Freitagabend und Samstagmittag ein gemeinsames warmes vegetarisches Essen. Dazu stellen wir Snacks wie Obst und Kekse sowie eine Grundausstattung an Getränken durchgängig zur Verfügung. Wer ein fancy Kaffeegetränk möchte, kann dieses auf eigene Kosten an der Theke der Halle4 bestellen.
Der Health Hack Saar findet in der Halle4 (Halbergstraße 4, 66121 Saarbrücken). statt. Man kommt am Besten mit der Saarbahn (Haltestelle Uhlandstraße), mit dem Bus (105, 152, 154, Egon-Reinert-Straße), mit dem Fahrrad (Fahrradstellplätze vor der Tür) oder zu Fuß! Autoparkplätze stehen nur sehr begrenzt zur Verfügung.
Wenn ihr unbedingt mit dem PKW kommen möchtet, findet ihr vor Ort ein paar wenige Parkplätze – hier gilt allerdings “wer zuerst kommt, der:die parkt zuerst”. In der Halbergstraße finden sich weitere Parkplätze.
Na klar! Damit wir allerdings genug Essen für alle haben (und auch, damit wir einen Überblick behalten), bitten wir um eine Anmeldung über diesen Link: https://eveeno.com/healthhacksaar2025 .
Es wird einen Kriterienkatalog geben, den die Jury als Stütze nehmen wird. Es ist wichtig, dass die Idee eine realistische Umsetzbarkeit hat, dass sie einen gesellschaftlichen Mehrwert eindeutig nachweisen kann und dass das Team zusammenhält, um die eigene Idee nach vorne zu bringen. Am allerwichtigsten ist aber der Spaß bei der Sache!
Das verraten wir natürlich noch nicht ganz. Aber Lob und Ehre wird es auf jeden Fall geben.
Am Tag begleiten Euch Mentor:innen aus zahlreichen Fachbereichen – sie alle sind an der Schnittstelle zu einer Fortführung eures Projekts. Ihr könnt die Chance nutzen und mit ihnen ins Gespräch kommen, um eure Prototypen im Nachgang einen Schritt weiter zu bringen.
Der Health Hack Saar 2025 ist Teil des Health.AI Hubs, gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Programms “Wir! Wandel durch Innovation in der Region”, in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsagentur saaris – saarland innovation und standort GmbH. Die Veranstaltung wird umgesetzt mit der freundlichen Unterstützung des European Digital Innovation Hub Saarland, der IKK Südwest, der Landesgruppe Saarland des Startup Verbands, der Halle4 powered by we start spaces und der Testfabrik Consulting + Solutions AG. Wir bedanken uns bei allen Partnern für die Zusammenarbeit und Unterstützung in der Konzeption und Umsetzung des Health Hack Saar 2025!