{"id":248907,"date":"2025-08-20T15:30:06","date_gmt":"2025-08-20T13:30:06","guid":{"rendered":"https:\/\/health-ai.de\/?p=248907"},"modified":"2025-09-03T15:34:04","modified_gmt":"2025-09-03T13:34:04","slug":"14-millionen-foerderung-fuer-health-ai-buendnis-ueberzeugt-mit-zukunftskonzept-fuer-ki-und-medizin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/14-millionen-foerderung-fuer-health-ai-buendnis-ueberzeugt-mit-zukunftskonzept-fuer-ki-und-medizin\/","title":{"rendered":"14 Millionen F\u00f6rderung f\u00fcr &#8222;Health.AI&#8220;: B\u00fcndnis \u00fcberzeugt mit Zukunftskonzept f\u00fcr KI und Medizin"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Gemeinsame Pressemitteilung des Netzwerks Health.AI Saar, der Universit\u00e4t des Saarlandes und des saarl\u00e4ndischen Wirtschaftsministeriums: Dem Forschungsnetzwerk Health.AI Saar stehen nach seiner Zwischenbegutachtung insgesamt rund 14 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Zahlreiche Akteure erforschen in diesem Netzwerk in einer Vielzahl von Einzelprojekten, wie K\u00fcnstliche Intelligenz die Gesundheit und Medizin verbessern kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit seinem Strategiekonzept f\u00fcr die zweite Projektphase konnte das saarl\u00e4ndische B\u00fcndnis eine unabh\u00e4ngige Fachjury auf ganzer Linie \u00fcberzeugen. Das Bundesforschungsministerium verst\u00e4rkt seine F\u00f6rderung und l\u00e4sst im Programm \u201eWIR! \u2013 Wandel durch Innovation in der Region\u201c Forschungsmillionen flie\u00dfen: Weitere geplante Vorhaben k\u00f6nnen jetzt unter dem Dach von Health.AI die Bundesf\u00f6rderung beantragen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb weniger Jahre nach der ersten F\u00f6rderzusage des Bundesforschungsministeriums hat das Team von Health.AI im Saarland ein gro\u00dfes Netzwerk aufgebaut und bereits neun Forschungsprojekte ins Laufen gebracht. Weitere 14 geplante Vorhaben erhalten nun \u201egr\u00fcnes Licht\u201c und k\u00f6nnen einen Vollantrag stellen. Gemeinsames Ziel aller Forschungsprojekte, die im Netzwerk Health.AI gef\u00f6rdert werden, ist es, die Fortschritte der K\u00fcnstlichen Intelligenz f\u00fcr die Gesundheitsversorgung nutzbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>2020 hatten sich der Verein \u201ecc-NanoBioNet\u201c, das \u201eK8 Institut f\u00fcr strategische \u00c4sthetik\u201c und das \u201eDeutsche Institut f\u00fcr Demenzpr\u00e4vention\u201c der Universit\u00e4t des Saarlandes zusammengetan, das Netzwerk initiiert und im Jahr darauf die Bundesf\u00f6rderung in Millionenh\u00f6he eingeworben. Inzwischen geh\u00f6ren dem B\u00fcndnis 181 Partner an: Neben der Universit\u00e4t und dem Universit\u00e4tsklinikum des Saarlandes, der HBKsaar und der htw saar sind 46 Forschungseinrichtungen wie das Deutsche Forschungszentrum f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz DFKI, das CISPA Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Informationssicherheit, das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Biomedizinische Technik IBMT und das August-Wilhelm Scheer Institut beteiligt sowie 73 Unternehmen, 17 Vereine und Verb\u00e4nde, 15 Kliniken, 10 Netzwerke und Transfergesellschaften, sechs Krankenkassen und eine eigene Health.AI-Genossenschaft. Die beteiligten Partner kommen schwerpunktm\u00e4\u00dfig aus der Saar-Region, viele aber auch aus ganz Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt konnte das Netzwerk erfolgreich den n\u00e4chsten Schritt absolvieren: Das B\u00fcndnis sicherte sich in der Zwischenbegutachtung des F\u00f6rderprogramms \u201eWIR! \u2013 Wandel durch Innovation in der Region\u201c des Bundesforschungsministeriums bis 2028 bereits veranschlagte und neu bewilligte F\u00f6rdermittel f\u00fcr das Netzwerk und seine Einzelprojekte in H\u00f6he von insgesamt rund 14 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bisherige Aufbauphase, das erweiterte Strategiekonzept f\u00fcr die Zukunft und die solide Finanzplanung konnten das unabh\u00e4ngige Gutachtergremium \u00fcberzeugen. Nach der Begutachtung Ende Juni best\u00e4tigte die Fachjury jetzt den Fortschritt des B\u00fcndnisses in der Umsetzungsphase sowie die Tragf\u00e4higkeit seiner langfristigen Strategie. Die Jury lobte die erzielten Ergebnisse und bewertete das vorgestellte Gesamtkonzept als \u00fcberzeugend: Das Netzwerk vereint und begleitet die Forschungsprojekte unter seinem Dach, unterst\u00fctzt bei Antr\u00e4gen, organisatorischen, rechtlichen, ethischen oder datenschutzrechtlichen Fragen, findet Partner und Synergien, stellt Fort- und Weiterbildung bereit. Um dies zu verstetigen und die B\u00fcndnisaktivit\u00e4ten zu verselbstst\u00e4ndigen, ist inzwischen eine Genossenschaft f\u00fcr die Netzwerkmitglieder gegr\u00fcndet worden. Die Gr\u00fcndung dieser Genossenschaft wurde von der Jury besonders positiv hervorgehoben als wichtiger Schritt zur nachhaltigen Verankerung der Innovationsdynamik im Bereich KI-gest\u00fctzter Gesundheitsl\u00f6sungen im Saarland.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie F\u00f6rderung in H\u00f6he von 14 Millionen Euro ist ein starkes Signal f\u00fcr den Forschungs- und Gesundheitsstandort Saarland\u201c, so Wirtschafts- und Innovationsminister J\u00fcrgen Barke. \u201eDas Netzwerk Health.AI zeigt eindrucksvoll, wie modernste Technik die Grenzen der Medizin verschieben kann. Dass das Saarland in diesem Zukunftsfeld re\u00fcssiert, ist auch das Ergebnis der hohen Investitionen, die wir als Landesregierung in unsere Hochschulen und Forschungseinrichtungen t\u00e4tigen. Die Entscheidung des Bundes best\u00e4tigt nicht nur die Innovationskraft unserer Region, sondern st\u00e4rkt auch die Gesundheitswirtschaft als eine unserer wichtigsten Wirtschaftsbranchen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Zusage der weiteren F\u00f6rderung ist ein starkes Signal f\u00fcr die Innovationskraft unserer Region. Sie best\u00e4tigt den eingeschlagenen Weg von Health.AI Saar, gemeinsam mit unseren Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft digitale Gesundheitsinnovationen aus dem Saarland heraus voranzutreiben\u201c, sagt Julia Hartnik, Sprecherin von Health.AI Saar und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des K8 Instituts f\u00fcr strategische \u00c4sthetik. \u201eDie Mittel, die das Bundesforschungsministerium unserem B\u00fcndnis jetzt zur Verf\u00fcgung stellt, erm\u00f6glichen die Fortf\u00fchrung und Skalierung bereits bestehender Projekte des Health.AI Saar-Netzwerks sowie die F\u00f6rderung neuer transdisziplin\u00e4rer Vorhaben zur Entwicklung KI-basierter L\u00f6sungen f\u00fcr die Gesundheitsversorgung der Zukunft\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Ralph Nonninger, B\u00fcndniskoordinator von Health.AI Saar und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Vereins cc-NanoBioNet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIm Netzwerk Health.AI und in seinen Forschungsprojekten zeigt sich, wie sehr Forschung, Wissenstransfer und Innovation, auch an der Universit\u00e4t des Saarlandes, zur Entwicklung des Landes beitragen k\u00f6nnen \u2013 und zwar sowohl im Hinblick auf Transformation der Wirtschaft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen als auch unmittelbar f\u00fcr die Menschen vor Ort und ihre Gesundheitsversorgung\u201c, sagt Universit\u00e4tspr\u00e4sident Ludger Santen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Forschungsprojekte unter dem Dach des Netzwerks \u2013 KI trifft Versorgungspraxis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zwei bereits laufende Vorhaben<\/strong>&nbsp;verdeutlichen exemplarisch, wie vielf\u00e4ltig die Anwendungsfelder des Netzwerks Health.AI sind \u2013 und welche gesellschaftliche Relevanz die Entwicklungen bereits heute entfalten:<br><br>Im Rahmen des Projekts&nbsp;<strong>Skills4Kids<\/strong>&nbsp;entwickelt ein Forschungsteam eine niedrigschwellige App zur F\u00f6rderung gesunder Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen. Mithilfe eines KI-basierten Avatars sollen psychische Belastungen fr\u00fchzeitig erkannt und damit fr\u00fch gegengesteuert werden \u2013 unabh\u00e4ngig vom sozialen Hintergrund.<br><br>Das Projekt&nbsp;<strong>DEMKAPPS1&nbsp;<\/strong>zielt auf die fr\u00fche Demenzdiagnostik im haus\u00e4rztlichen Umfeld. Eine KI-gest\u00fctzte Sprachanalyse soll helfen, kognitive Einschr\u00e4nkungen fr\u00fchzeitig zu identifizieren, um pr\u00e4ventiv handeln zu k\u00f6nnen. \u201eGerade im Bereich der Demenz ist der Bedarf an innovativen, alltagstauglichen L\u00f6sungen enorm. Health.AI Saar unterst\u00fctzt mit DEMKAPPS1 den Sprung von der Forschung in die Versorgung \u2013 genau das brauchen wir\u201c, betont Professor Tobias Hartmann vom Deutschen Institut f\u00fcr Demenzpr\u00e4vention der Universit\u00e4t des Saarlandes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf Basis der erfolgreichen Zwischenevaluation k\u00f6nnen nun weitere Projekte die Bundesf\u00f6rderung beantragen<\/strong>. Beispielhaft zeigen HyAIDD und Clusterboard die technologische Innovationskraft des Netzwerks:<br><br>Das Projekt&nbsp;<strong>HyAIDD<\/strong>&nbsp;kombiniert KI-Methoden mit Expertenwissen zur hybriden Medikamentenentwicklung \u2013 insbesondere f\u00fcr neue Antibiotika und Medikamente im Bereich der Augenheilkunde. Ziel ist die schnellere und effektivere Wirkstofffindung. Mit Ursapharm beteiligt sich hier ein gro\u00dfer regionaler Partner und bietet zugleich eine Perspektive zur schnellen Weiterentwicklung zu markttauglichen Produkten.&nbsp;<br><br>Mit&nbsp;<strong>Clusterboard<\/strong>&nbsp;entsteht ein KI-gest\u00fctztes Entscheidungstool f\u00fcr personalisierte Krebstherapie. Durch intelligente Mustererkennung in Landeskrebsregistern k\u00f6nnen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte insbesondere bei seltenen Tumoren auf fundierte Vergleichsdaten zur\u00fcckgreifen. Eine Besonderheit ist hier auch die bundesl\u00e4nder\u00fcbergreifende Zusammenarbeit der Krebsregister aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnsere Forschungsprojekte zeigen eindr\u00fccklich, dass wir K\u00fcnstliche Intelligenz nicht nur nutzen k\u00f6nnen, um technische, sondern auch, um gesellschaftliche Probleme anzugehen \u2013 von Kinderpsychologie bis hin zur personalisierten Krebstherapie. \u2013 Wir bringen mit Health.AI Menschen, Methoden und M\u00e4rkte zusammen\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Ralph Nonninger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber Health.AI Saar<\/strong><br>Das saarl\u00e4ndische Netzwerk Health.AI ist eines von deutschlandweit 23 B\u00fcndnissen, die 2021 im Rahmen der Programmlinie \u201eWIR! \u2013 Wandel durch Innovation in der Region\u201c ausgew\u00e4hlt wurden. Das B\u00fcndnis Health.AI Saar verfolgt das Ziel, das Saarland zu einem f\u00fchrenden Standort f\u00fcr KI-gest\u00fctzte Gesundheitsanwendungen zu entwickeln. Im Rahmen des Programms \u201eWIR! \u2013 Wandel durch Innovation in der Region\u201c f\u00f6rdert das Bundesforschungsministerium interdisziplin\u00e4re Innovationsprojekte zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um nachhaltige Impulse f\u00fcr strukturschwache Regionen zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Liste der Health.AI Saar Projekte findet sich unter&nbsp;<\/strong><br><a href=\"https:\/\/health-ai.de\/projekte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/health-ai.de\/projekte<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fragen beantworten:<\/strong><br><strong>Julia Hartnik (B\u00fcndnissprecherin)&nbsp;<\/strong><br>Tel.: +49 (0) 1522 179 00 98, E-Mail: jh@k8.design&nbsp;<br><strong>Dr. Ralph Nonninger (B\u00fcndniskoordinator)&nbsp;<\/strong><br>Tel.: +49 (0) 681 6857-943, E-Mail: nonninger@nanobionet.de&nbsp;<br><strong>Prof. Dr. Tobias Hartmann<\/strong><br>Tel.: +49 (0) 681 302 75022, E-Mail: tobias.hartmann(at)uks.eu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsame Pressemitteilung des Netzwerks Health.AI Saar, der Universit\u00e4t des Saarlandes und des saarl\u00e4ndischen Wirtschaftsministeriums: Dem Forschungsnetzwerk Health.AI Saar stehen nach seiner Zwischenbegutachtung insgesamt rund 14 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Zahlreiche &#8230; <a title=\"14 Millionen F\u00f6rderung f\u00fcr &#8222;Health.AI&#8220;: B\u00fcndnis \u00fcberzeugt mit Zukunftskonzept f\u00fcr KI und Medizin\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/14-millionen-foerderung-fuer-health-ai-buendnis-ueberzeugt-mit-zukunftskonzept-fuer-ki-und-medizin\/\" aria-label=\"Mehr zu 14 Millionen F\u00f6rderung f\u00fcr &#8222;Health.AI&#8220;: B\u00fcndnis \u00fcberzeugt mit Zukunftskonzept f\u00fcr KI und Medizin\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[48],"tags":[107,84,109,108,106],"class_list":["post-248907","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemitteilung","tag-2-foerderphase","tag-health-ai","tag-strukturwandel","tag-wir-programm","tag-zwischenevaluation","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-33","no-featured-image-padding"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/248907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=248907"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/248907\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":248908,"href":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/248907\/revisions\/248908"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=248907"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=248907"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/health-ai.de\/dev-site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=248907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}